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Madrid beschränkt den Autoverkehr in der Innenstadt…

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und trotzdem bricht kein Chaos aus. Die konservative Opposition kann es kaum fassen.
Madrid ist sehr lange eine außerordentlich autofreundliche Stadt gewesen. Noch bis Anfang der Nullerjahre konnte man fast überall umsonst parken, weswegen die Straßen von Autos auf der Suche nach einer freien Stellfläche verstopft waren, und notfalls parkte man auch in der zweiten Reihe.

Jetzt ist die gesamte, rund fünf Quadtrakilometer große Innenstadt für Durchfahrten gesperrt. Das ist noch nicht die ganz große Revolution. Aber für die verwöhnten Madrider Autofahrer Revolution genug. Dachten alle. Aber dann erwiesen sich diese Autofahrer als ziemlich brav.
Auch wenn die Regeln im einzelnen nicht ganz leicht nachzuvollziehen sind, ist den meisten Madridern doch das Grundprinzip klar: die Innenstadt bitte meiden. Jegliche Durchfahrt ist verboten, und wer ins Zentrum hineinfährt, darf nicht mehr am Straßenrand, sondern nur noch in Garagen parken. Und Besucher mit Altwagen – Benziner bis zum Jahr 2000 und Diesel bis 2006 – müssen ganz draußen bleiben. In der Vergangenheit hat Madrid immer wieder die europäischen Grenzwerte für Luftverschmutzung überschritten. Es sieht ganz danach aus, als könne die Stadt in Zukunft etwas besser durchatmen.
Gekürzt. Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.fr.de/panorama/madrid-das-chaos-bleibt-aus-a-1631451

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